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Käuterwiese

Praxistätigkeit: Schwerpunkte und Anregungen

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Gesunder Darm – gesunder Mensch

 

 

 

 

Der Darm wird oft unterschätzt. Er hat eine überaus wichtige Rolle im Körpergeschehen. Er ist der „Umschlagplatz“ für die zugeführte Nahrung. Im Darm entscheidet sich, was der Körper aus der Nahrung entnehmen kann und was nicht. Viele Krankheiten haben ihren Ursprung im gestörten Darm.

Unsere heutige Lebensweise trägt entscheidend dazu bei, dass das Verdauungssystem aus dem Gleichgewicht gerät. Der Darm wird in jeder Hinsicht überfordert. Er wird behandelt, als könnte er alles aufnehmen und alles vertragen: Nahrung mit Rückständen aus Pestiziden, Fungiziden etc., Nahrung mit Konservierungsstoffen, Farbstoffen und anderen künstlichen Zusatzstoffen, Medikamente, die die Darmwand reizen, Genuss- und Reizmittel, verarbeitete, veränderte Nahrung. Solche unnatürlichen Dinge erschweren und behindern den Verdauungsvorgang. Es kommt zu Gärungs- und Zersetzungsprozessen, die wiederum das Darmgeschehen stören und die Darmwand beschädigen. Sobald toxische Zersetzungs-produkte die Darmwand passieren, belasten sie den gesamten Organismus. Unerklärliche Müdigkeit, Nervosität, Hautauschläge, auch Nahrungsunverträglichkeiten weisen oft auf einen geschwächten Darm hin. In einem kranken Darm gehen die Enzyme zurück, die für die Aufspaltung der Nahrung notwendig sind. So darf man sich nicht wundern, wenn plötzlich Nahrungsmittel nicht mehr vertragen werden, die früher keine Probleme machten!

Viele Menschen möchten sich heutzutage gesünder ernähren. Doch es ist nicht einfach, eine gesunde Ernährungsweise durchzuhalten, denn die Ernährungsgewohnheiten, die heute üblich sind, sind so anders als das, was man unter gesunder Ernährung versteht! Das Nahrungsangebot in den Supermärkten besteht  überwiegend aus Fertignahrung, aus stark verarbeiteter, haltbar gemachter, mit künstlichen Zusätzen versehener, schön verpackter Nahrung. Ist es nicht genau diese Nahrung, die wir so gerne und selbstverständlich zu uns nehmen? Auch gilt unsere Wertschätzung heute eher besonderen Zubereitungen oder ausgefallenen Geschmacks-richtungen als einer naturbelassenen Nahrung. Zudem  haben wir heute Mühe, das vorhandene Überangebot an Nahrung zu bewältigen  und müssen – mit Blick auf unser Gewicht – den ständigen Nahrungsreizen und dem Appetit  widerstehen.

Unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten müssen sorgfältig überdacht werden, wenn wir unsere Gesundheit bewahren bzw. zurückerlangen möchten.  Vieles, was heute als „normal“ angesehen wird, führt in die Krankheit. Und nicht nur das „was“, sondern auch das „wie“ ist von Bedeutung. Zum Essverhalten möchte ich hier einige Anregungen geben, die der indische Arzt Dr. Deepak Chopra in einem seiner Bücher nennt:

  1. Schenken  Sie dem Vorgang des Essens ihre Aufmerksamkeit.
  2. Halten Sie kurz vor dem Beginn der Mahlzeit inne und sitzen Sie in Stille da – oder sagen Sie ein Tischgebet -, damit die Mahlzeit in ruhiger Bewusstheit beginnt.
  3. Essen Sie, wenn sie hungrig sind, und essen Sie nicht, wenn Sie nicht hungrig sind.
  4. Setzen Sie sich nicht zu Tisch, wenn Sie erregt sind – es ist besser für Ihren Körper, ohne Nahrung auszukommen, bis Sie sich wieder gut fühlen.
  5. Nehmen sie sich Zeit zum Essen, kauen Sie gut und langsam.
  6. Genießen Sie Ihre Tischgesellschaft und loben Sie den Koch.
  7. Essen Sie in angenehmer Gesellschaft. (Anmerkung:  auch ohne Zigarettenrauch, ohne Beschallung, ohne Fernseher, ohne Lärm)

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